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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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seiner Art, so wie wir gegcnseits keine Kraft kennen,die anders als durch Mittel, durch grobe oder feinereWerkzeuge wirket. Daß deine Seele zu ihren inner-sten Verrichtungen der Organe bedürfe, weißt du;was sie ohne Organe thun könne oder sey? weißt dunicht. Ich auch nicht.

Fünfte Parthei.Meine Seele ist Ei n s.

länuin, vnicuni, ^

Die Einheit deines Gedankens beziehet sichnur auf das Zusammengesetzte, das dir von außenvorkommt, (spricht die Vernunft,) da dein Denkenund Wollen ein innerer Zustand, ein Bewußt-sein ist, das du, ungetheilt und untheilbar, gleich-sam auf seiner Spitze wahrnimmst. Eine Zerchei-lung wie mit der Holzart oder der Marmorsagefallet dabei weg; bemerke aber, daß in jedem deinerGedanken nach feiner Art immer noch ein Eins inVielem sey; bemerke, daß selbst meine Schlüsse nuraus einem Zusammennehmen des Vielen und seinerBestimmung zur Einheit werden, daß dein Ver-stand nur anerkenne, d. i. in und aus Vielem, einEins, sein Merkmal finde. Trotze also nicht aufdie Einheit oder Unicitat deiner denkenden Na-tur deßhalb, weil ihre Wirkung so fein ist. Dirsey sie das innigste Eins, das viel Mannigfaltigesin reiner Klarheit mächtig vereine. An die reinehöchste Ursach alles Dafeyns halte dich fest, in DessenReich geht nichts verloren.

So spräche die Vernunft und zeigte hiemit, daßsie ihrer Natur nach Betrug durch falsche Rechnungnicht liebe, noch weniger, daß ein unaufhörlicherGrund der Falschheit in ihr liege. Sie antwortet

Hebers Werkez.Phil.u.Gesch.XIV. T