II. Vernunft
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ob es für dürfen Fall allein gemacht wäre Nichtsanders lhut die Vernunft; si> bedingt und sprichtaus nach Erkenntniß.
Urtheil der Vernunftüber das: ^
„Ich denke."
Traten Parthelen vor sie mit dem Satz: „ichdenke!" und der Frage: „was folgt da raust''so weiset sie die Fragenden ab: denn sie ralh-
schlaget nicht, sondern richte t. Aus der Er-fahrung : „ich denke" kann viel folgen und dochnicht was diese Partheien wünschen. Sie antwortet:„wer bist du denkendes Zehs und was nennestdu denken? Bringt euer Gesuch an; ich willvernehmen, und wenn ich ein Gesetz darüberhabe, entscheiden; mehr kann ich nicht."
Die Partheien sprechen wilde durcheinander:„meine Seele denkt; sie denkt aus eigner Kraft,unaufhörlich. Deshalb ist sie eine Substanz, fort-dauernd , unzerstörbar; sie ist immateriell, personell,spirituell, incorruptibel." Sondert euch, spricht dieVernunft: bestimmet, tkeilet! Was nennet ihrSeele, Kraft, Substanz, Materie,Person, Geist, Zerstörung?"
Erste Parthei. „Meine Seele ist, wssmeinen Leib beseelet. Sich durch alle Gliedererstreckend, wirkt sie unaufhaltsam; und vom Leibegetrennt, bleibt sie noch wirkend: ein geistiges Bild,ein Liiriulaarum. Dies war der Glaube der ge-summten alten. Welt, und ist noch Glaube des