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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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278 . II. Vernunft

ächte Vernunftlchrer Logik und spitzfündige Dia-lektik von einander gesondert.

r 3 . Die kritische Philosophie also, wenn sievon keinem achten Vcrnunftgebrauch, aber von Dia-lektik der Vernunft, d. i. von Paralogismen, An-tinomieen und einem vernünftelten Ideal, destomcbr weiß, hat das Wesen der Vernunft,wie vorher der Sinne und des Verstandes, ver-kannt, indem sie ihr eine falsche Tendenz als Na-tur zurechnek. Auf bedingungslose Einheit gehet sienie hinaus: denn bedingen heißt bestimmen;das Unbedingte will eben sie bedingen, d. i.zum Schluß binden. Dies Unbedingte, d. ist un-bestimmt Allgemeine, erdichtete sie sich nicht, es istihr in der Natur als etwas, dessen sic sich nichterwehren kann, gegeben; sie thut das Ihrige,indem sie es sich zur Welt macht, d. i. particula-risirend totalistret. Auch kann sie nicht dafür, daßihr in der Sprache grob geformte Allgemeinheitengegeben sind: denn ein menschlicher Verstand in

der Kindheit, von Leidenschaften und Phantasie be--flügelt, nur Er batte diese geformec. Ihr Amt istszu cntnebeln, (äskrouiilsr) das Falsche hinweg zutbun, und standhafte Begriffe zu bilden. Alle jeneAusdrücke vomHaschen nach dem Unbedingten,vom Setzen des Bedingten durchs Unbedingte <rxpiori" sind ein klares v/ 1: denn durchs Un-bestimmte und Unbestimmbare kann nichts bestimmtwerden. Und aus dem Bestimmten ins Unbestimmtehinaus zu schreiten, bis man zuletzt etwas Absolut-Unbestimmtes, d. i. den höchsten Widerspruch, habe,ist kein Werk der Vernunft, sondern der reinen Un-