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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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und Sprache. 279

Vernunft und ihrer Stellvertreterin, der wortverwir-renden Dialektik.

. Hatte z. B. der Verstand nicht wahrge-nommen, daß in unsrer denkenden Kraft etwassehr Bestimmtes und Bestimmendes liege; er hättedie mancherlei Aeußerungcn der Seelenkräfte nichtauf ihn zurückgeführt, d. i. wie Radien im Eickelconcentriret. Möge sich die Vernunft geirrt haben,indem sie bei ihm auf eine Ellipse oder Parabelhatte rechnen sollen; ihr Geschäft der Reduction desVielen zu Einem Höchstbedingren und Vielbedin-qenden war richtig. Boten sich ihr in den Erschei-nungen der Welt viel falsche Gemeinheiten dar;sie strebte und strebt unaufhörlich nach wahrerenGemeinheiten, d. i. sie bedinget das Allgemeinebester, bestimmter. Vernünftelnd hat sie denBegriff der Gottheit nicht ersonnen: sondern

indem sie falsche Götter, ungeheure, d. i. unbe-dingte Machtwesen, Spiele der Einbildungskraft ver-ließ , kam sie zum Höchftbedingten, d. i. All-bestimmten und Ailbestimmenden Einen. Es heißtdie Vernunft umkehren, wenn man durch mißver-standne Worte die Verknüpfung des Allgemeinenmit dem Besondern, des Besondcrn mit demAllgemeinen aufhebt und die Vernunft enrver-nunftet.

i 5 . In jedem Verworrenen, d. i. Bedin-gungslosen, suchen wir Bedingungen, d. i. Be-stimmtheit ; Kraft unsrer Vernunft können wir nichtanders. Je höher hinauf, desto schärfer und klärermüssen diese. Bedingungen werden. Im Reich derKörper, das unser Blick weder erfaßt noch durch-