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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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II. Vernunft

heit! denn die höchste Einheit ist allbedingt: inihr ist alles gegeben; sondern weil ein unbedingtes,d. i. unbestimmtes Allgemeine auf sie drang, inwelchem sie Bedingung, d. i. Bestimmung,suchte, und Kraft ihrer Natur suchen mußte.

ro. Doch warum weilen wir bei dreien vonder Dialektik mißbrauchten Begriffen, als ob sic dieeinzigen Ideen der Vernunft wären? Die Tafel derKategorien liegt vor eins; auf ihr sind die allge-meinen Begriffe, denen die Vernunft nichtentsagen konnte, über welche sie aber auch wederhinaus kann, noch hinaus will, verzeichnet. Seyn,Daseyn, Fortdauer, Kraft drangen allenthal-ben auf sie; der Verstand bemerkte; sie waget, missetund entscheidet. Eigenschaften der Dinge tre-ten allenthalben hervor; der Verstand bemerkt; siespricht:Dasselbe, ein Anders! Dies v e r-geht, jenes bleibet; es ist des Dinges eigentlicheArt u. f." Kräfte dringen auf sie, bestehend,gegen - mitwirkend , erwirkende Kräfte ; der Verstandbemerkt; sie . wagt und entscheidet. Ein M a a s,eine Waage ist ihr gegeben; sie tritt in sich zurückund spricht:ich bin selbst Maas." Aus sich nimmtsie ein solches, um >es an Alles, wo sie es kann,im uncrmeßbaren Weltall zu legen. Dies ist ihrAmt; nicht zu vernünfteln.

ii. Der Grund ihrer Verirrungen ist alsoauch durch sich klar. Eben weil sie im Allge-meinen lebet und wie die Pflanze aus allen Ele-menten an sich zu ziehen hat, waS für sie gehöret,muß sic auch mit der Pflan-e die ttngemächliehkeitcndes Allgemeinen theilen, Vom Weltall bringt so