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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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andern Meisen das Ganze anzuerkennen, seine vori-gen Erfahrungen zu reihezr und wieder zu finden,kurz im ungeheuren, unübersehbaren Weltall sich eineWelt zu schaffen, die für den menschlichen Gesichts-kreis gehörte; sondern weil dieser Actus das Wesendes anerkennenden Verstandes selbstwar. Er konnte nicht anders als im Allgemeinendas Besondere, im Besonder» das Allgemeine fin-den und knüpfen. In ihm selbst wie in der Naturwaren und wurden sie Eins.

5. So philosophirte die Vernunft, ehe sie dasWort Philosophie kannte. Nicht über den Kreisaller Erfahrung hinauszulaufen,um eine absoluteTotalität der Synthesis auf der Seite der Bedin-gungen zu Stande zu bringen," war ihr blinderZweck; sondern GegcntheilS aus dem unübersehbarenGanzen des Universum sich einen Theil zu entwölkcn,indem man den dunkeln Begriff von Jenem aufein Besonders zurückführte, d. i. eine unbestimmt-hingeworfene Zahl von Bedingungen auf ein Bedingtesbestimmt anwandte; dies Bedingte aber wiederum indem Allgemeinen sah, in welchem es gegeben war,aus welchem man es nicht reißen konnte. Diedrei von der.Kritik" gewählten Begriffe, Seele,Welt, Gott mögen dies zeigen.

6. Der Mensch fand sich im Universum alsein Belebtes. Mancherlei Kräfte sein selbst kamenihm zur Erfahrung, die er zuerst nach den Gliedernnannte, durch welche sich ihre Wirkung offenbaret.Sein Zwerg feil (Hs":'') , sein Herz, seineBrust waren ihm Seele; sie gaben ihm Gedanken,

Herders Werke z.Phil.u.Gesch.XIV. S