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hat aus Gedanken, Schlüssen und Erfahrung vielzusammen getragen, das er als einen Gemein-satz ausdrückt; unter ihn aber subsumirt dieVernunft, d. i. sie prüft seine Anwendung aufden gegenwärtigen Fall; dicß heißet S ch l u ß.Nicht also leere Ausbreitung und Ausdehnung derVernunftsatze ist ihr Geschäft; sondern Umschlie-ßung, U mschrankung. Jene Vernünfteleienehrest wir nicht mit dcm Namen conospiiu!; rariomw-nanws*); sie heißen laxe Begriffe, Gemein-orte, und der gesunde Verstand nennt sie nochderber **). Der Algcbraist streicht in feiner Nccl>
nung das Müßige weg, das dahin nicht gehöret.
„Ideen sollte man nach Plato bloß Ver-nunftbegriffe nennen; Begriffe aus Nationen, diedie Möglichkeit der Erfahrung übersteigen." ***)Bewahre unS Plato's Genius vor Begriffen ausNationen, die die Möglichkeit aller, auch innererErfahrung übersteigen; in den lieblichen Dichtungenseiner Phantasie dachte Plato an solche nicht;seine Ideen waren schaffend, wirkend-.
„Ein reiner Vernunftbegriff kann überhauptdurch den Begriff des Unbedingten, sofern er einenGrund der Synthesis des Bedingten enthalt, ..erklärtwerden." ff) Damit wird er nicht erklärt, sondernverdunkelt». Gegen unbekannte Frevelthatrn giebt der
*) S. 368 .
")W er d sp rüch e, Eselsbrücken, undwexmfie.
betrüglich sind Ulfanzerei,
***) S. 370. ff) S. 3 /g.