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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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und Erfahrung.

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Lohnt es nach diesen Sätzen noch die kriti-sche Topik mit der Frage zu durchgehen: in wel-ches Fach Verhaltnißbegriffe geräumt werden solle»?ob ins Fach der Einbildungskraft oder des Verstan-des? Es lohnet.

Giebts eine Grrnzbestimmung zwischen Be-griffen der Einbildungskraft und des Ver-standes? eine kritische Topik?

r. Topik hieß dem Aristoteles ein Fachwerk,in welchem Disputanten zu jeder wahrschein-lichen Materie ihr Material fanden; sein Zweckhatte also mit der Frage: ob gewisse Begriffe

dem Verstände, andre der Einbildungskraft zugchö-rcn? oder ob das Umherwerfen derselben in ein frem-des Fachwerk Irrthümcr in der Philosophie, z. E.den L e i b n i tz i an i sm u s gcbohren habe ? *) keineGemeinschaft. Aber auch hinweggesehcn von Ari-stoteles und Leib nitz, giebts zwischen Begriffendes Verstandes und der Einbildungskraft eine Grenz-bestimmung ? ist sie möglich?

2. Dem alten Spruch: Nichts ist imVerstände, was nicht im Sinn war,kann und muß man seinen Gegenspruch beifügen:bei Menschen gicbt es keinen sinnlr-chen Begriff, an welchem nicht derVerstand Th eil hatte und ihn formte.

*) S. Z26.

Herders Werke z.Phil.u.Gesch.XlV. Q