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I. Verstand
ist nichts denkbar. Denke dir Etwas(Jchts;) sogleich stehet ihm das Nichts entgegen.Ein Wo? das Außen und Innen, das Ueber undUnter, Zwischen und Neben, Vor und Hinter u. f.ist von ihm untrennbar. Keine Dauer ist ohneVor, Jetzt und Nach, keine Handlung ohne An-fang , Mittel, Ende; so wie keine Ursache ohneWirkung, kein Maas ohne — größer undkleiner.
2 . Diese Verhältnisse können nichtvon einander gerissen*werden, sondernsind dem Verstände Eins. Wer sich ein Vorohne Nach, ein xrins ohne ein posterius, Materieohne Form, Form ohne Materie, ein Innen ohneAußen, ein Außen ohne Innen u. f. denken kann,hat Lust mit Worten zu spielen. Ein sehr üblerGebrauch des Worts N e flex i o n sb e g ri ffe,wenn Ein Verhältniß aus dem andern, wie einWiederschein reflectiren soll, da durchaus Eins ohnedas Andre nicht stakt fand.
3. Verstandesart ists, diese Ver-hältnisse untrennbar zu verknüpfen;nur durch diese Verknüpfung erweiseter sich als Verstand. Eben daß er sich alsdas energische Eins fühlet, das ein Etwas demNichts entreißt, das im Wo und Wann das Vor,Neben, Nach, in Ursache und Wirkung das In-,Mit-, Durcheinander, im Maas das -st- — inTheilen das Ganze, das Ganze in Theilen zusam-menfaßt, und als Eins denket, nur dadurch em-pfängt und äußert er Sinn seines Gegenstandes.Nicht willkührliche Synthesis ist dies, sondern