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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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216
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I. Verstand

nennen, als eine Complication von Ideen voll Ei-genschaften und Meßbarkeiten bewunderst; warumwillst du uns in den ersten Augenblick unsrer unge-übten Kindheit und die ganze gelichtete Schöpfungals eine Helle Flache in uns zurückwerfen? Daswillst du nicht; nütze also den Reichthum crworbnerErfahrungen; bessere ihre Bezeichnungen, zerstöre sieaber- nicht. Mit deinem ersten Satz, daß alle dieseIdeen uns unwillkührüch zukommen, (wie undvon wem sic uns zukommen mögen,) hast du dieganze Welt außer dir gesetzt, gegeben."

Dies ist also auch der Grund, der allen Idea-lismus, (wenn ein solcher Zweifeltraum je in einesMenschen Seele kam) von Grundaus aufhebt. Nichtder Begriff e-ines Zeirmaaßcs ists, der den Träu-menden aufweckr, sondern der seinem Selbstbcwußt-sepn einwohnende Begriff von U r sa c h e und Wir-kung. Wissen muß er, der Ideals, durch sichselbst wissen, daß nicht alle Ideen aus dem Grundeseiner Seele entspringen, sondern daß ihm andre inReih und Ordnung, nach Gesetzen, in stehenden oderwechselnden Analogieen zukommen, über welcheseine Beacht nicht weiter reicht als sic auszuarbeitcn,festzuhalten, zurückzurufcn, zu trennen und zu ver-binden. Wohlan! diese von uns nicht erschaffenen,aber nach Gesetzen uns zukommenden Ideenoder Empfindungen nennen wir die Welt unsrerSinne, die-äußere Welt; der Idealist selbstnennet sic also, indem er sie von andern eigenmäch-tig aus sich entsprossenen Ideen unterscheidet. SeinParadoxon also ist nichts als Mißanwcndung derSprache, ein unbehülflicher Idiotismus und