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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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l. Verstand

Ganz auf etwas anders führet uns die Natur,als auf Spekulationen hintcrihr; Anerkennung ihrerselbst, d. i. des Eignen jedes Sinnes inihrer G e sa m m t - D a r s t c l l u ng und Hal-tung ist ihre fortgehende Aufgabe. Vermische dieseFormen nicht, ruft sic, bringe kein Ding aus sichselbst, damit es ein andres werde. In dem Ver-schiedensten, was sich dir darbeut, empfängst du-sinnliche, d. i. wie ein Sinn sie dir geben kann,ein A n a log o n g c i ft ig e r Wahrheit, soferndiese für dich gehöret. Wie weit die Machtmenschlicher Sinne reiche, zeigen die Beispiele allerNaturmenschen, ja ganzer Naturnationcn *). Auchder Kunstreiche Liebhaber der Natur gehört zu die-sen ; durch Uebung nimmt er in den Gegenständenwahr, was der transccndentale Philosoph mit Raumund Zeit weder ermißt, noch erdenket. Ueber daSSinnliche hinaus aber will der sinnliche Vegriffnicht;sonst zerstörte e^ sich sind suchte ein Luftbild in frem-den Regionen.Bin ich selbst ein Tkaum, ant-wortet er ruhig dem Zweifler, so mag, was ich miraneigne, auch ein Traum scyn, Traum meinesTraumes; mein Traum aber ist mir sinnIi cheWahrhe i t."

*) S. unter vielen andern D. Mezgers Abhand-lung über die körperlichen Vorzüge des Men«schengeschlechts vor Thieren.