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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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Wirkung optische Instrumente wiederholen, derenEffecte die Zeichen- und Mahlerkunst sogar künstlichnachahmt: denn der höchste Effekt dieser Künste be-ruht auf optischem Truge.

Wie ging die Natur also zu Werk, um unsvor Täuschungen dieses Sinnes nicht nur zu sichern,sondern uns auch an diesem scheinbar.-trügendcn Or-gan sogar eine Regel der Gewißheit für andre Sinnezu geben? Sie gesellete ihm mehrere, die ver-schiedensten Sinne zu, und nahm ihren Auf-seher, den sie gebrauchenden und vereinigenden Ver-stand, damit fortgehend in ihre Schule. Allenthal-ben tastet das Kind, gleich als ob es dem Blend-werk des Lichts, der Luft, der Farben und Figurennicht traucte; es misset mit Fingern, mit Händen,Füßen, gar mit Zunge und' Lippen; sobald cs sichin der Irre merkt, nimmts andre Sinne zu Hülfe.Das tastende Gefühl ist gleichsam die Basis allerGesichts-Ideen; neben ibm wird das Gehör allent-halben Wecker und Warner. Indem cs auf eineWelt innerer Kräfte aufmerksam macht, die we-der das Auge sehen, noch das Gefühl ertasten konnte,rufet es den Verstand auf zur Wache, zur Verglei.chung. Die verschiedensten Vernehmbarkeiten derNatur faßt also unser innerer Sinn deutend zu-sammen, und er würde stutzen, wenn man ihnfragte: was denn außer diesem Allem, wenn eshinweggethan würde, das sinnliche Ding an sichseyn möchte ? ,,Von allem S i n n l i che n abge-zogen, das sinnliche Ding ? würde er antworten ;du träumest. Suchst du etwa das Bild hinter demSpiegel?"