und Erfahrung. r^3
Und was könnte auch die Zeit dem Idealis-mus anhaben? Jedes tiefere Nachdenken, jede ern-stere Beschäftigung, ein Gedankenfpiel sogar ent-nimmt uns der Zeit, wie dem Raum, und machtuns auf eine Zeit zu Idealisten. Ein lebhafterTraum schaffet sich seine eigne Zeit, in der allesnach einem andern Maas als beim Wachenden ver-knüpft ist. Kann und darf der Wahnsinnige, oftmit einem fortgchcnden, ihm unableglichcn Wahnsich sogar eine andre Person, als der er ist, und.Trotz seiner offenen Augen, sich an einem eingebil-deten Ort dünken; wie sollte ihn der feine Wecker,die Zeit, mit dem, was um ihn ist, in Harmo-nie bringen? Da eben ja die Zeit, die tt in sichhat, d. i. die Folge seiner Gedanken, wie einegehende Uhr ihm diese Harmonisirung untersaget.In starken Unternehmungen und Leidenschaften sindwir alle Idealisten; kein Dichter, insonderheit keindramatischer Dichter verdient seinen Namen, deruns nicht auf eine Zeit zu Einwohnern seiner Welt,nach seiner, nicht nach unsrer Uhr, machen könnte.Die kritische Philosophie selbst, als eine Folge vonDichtungen, die an der Imagination haften, batnicht nur dialektische Idealisten gebohren, die, Kraft
riinK klio priiioiplss ok Iiuirinn lenowlegäsist meines Wissens noch nicht übersetzt; in derUebersetzung (Georg Berkeley's philosophischeWerke Th. i. Leipz. 1.781.) sind nur seine Ge-spräche zwischen Hylas und Philo-nous, die schon übersetzt waren, wiederholet.
Herders Marke z.Phil.u.Gesch.XIV, N lUetni'-itii:.