L. Verstau d
sammengesetzt ist , so wenig besteht die Daueraus Augenblicken, aus denen sic etwa, wie ein Haufeaus Sandkörnern, accumulirt würde; wie jener derPunkt, so ist dieser der Augenblick bloß Grenze.Ebenfalls ist das Verhältniß der Zahlen (7 -s- 6— 12) nicht aus Thcilcn ohne ein Ganzes demVerstände zu einem Ganzen erwachsen; der Be-griff des Ganzen, Einheit im Mehreren, Zahl,war ihm in jedem Elicdc (7. 5 . 12.) wie im Einsselbst da und gegeben. Der Grad intensiver Größeendlich macht weder im Anschatten noch im Empfin-den das Reale der Erscheinung oder Empfindung;er missct es nur und setzt es voraus, ohne es»uszumachen oder zu erweisen.
Vollends als „Principien der Urthekle" was sol-len diese Sätze? Weder aus noch nach ihnen istzu urtheilen, d. i. Quantität und Qualität zu be-jahen oder zu verneinen; als oberste Kriterienaller Sätze, die zu diesen Kategorieen gehören möch-ten , find sie ganz unbrauchbar, da sic das Wesender Quantität und Qualität weder enthalten, nochfast berühren.
Die Grundsätze des reinen Verstan-des, die hier d yn a rni sch e genannt werden, lei-den unter einer gleichen Verwirrung. Sie sollen„eine bloß discursivc, obgleich völlige, nichtaber intuitive Gewißheit haben. Da sich dasDascyn der Dinge nicht ccnstruiren laßt, so wer-den sie nur auf das Verhältniß der Dinge gehenund keine andre als blo. regulative Principienabgeben können. Da ist weder an Axiome, noch