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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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I. Verstand

ihren Begriff festhaltcn und reproduciren; Begriffund Wort sind also auch nicht Eins und Dasselbe.Dies soll die Andeutung jenes se»n; sein Abdruckkann und soll es nie werden. Wer also sich anFormeln gewöhnt, als ob er den Begriff, anBegriffe, als ob er die Sache habe, wer alleunter sich verwirret und glaubt, Schcmate stellen V>r-standesbegriffe dar, hat sich mächtig getauschet. MitEiner nichtssagenden Wortformel ( v/ i.) konnteer ein ganzes Wörterbuch dunkler Formeln einlei-len, die alle so wenig als jene erste Wortformel be-deuten. Sie sind Gestalten, wie sie auf dem Brockenerscheinen sollen, scholastische Phantasmen, die manehedem mit dem ausdrückendcnNamen Wortkramnannte.

Unsre Zeit dränget und treibt. Wie viel Sa-chen haben wir kennen zu lernen! wie viel reelleKenntnisse zu erlangen und anzuwcndcn! und wieweit gehen uns andre Nationen in richtiger Bestim-mung der Sprache vor! Sollten wirs gestatten,daß unsre gesunde Verstandessprache ein Körper volltranscendentalifcher Bandwürmer, voll langhinschlei-chender Wortschemate werde? Es wird dieZeit kommen, da man einen großen Theil der überdiekritische Philosophie" geschriebenen Wörterbücherals die Regel ansehen wird, wie philosophische Be-griffe nicht müßten ausgesprochen, oder, wie Kai-ser sb erg sagt, nicht müßten gewartet werden.Komme diese Zeit bald.

14. Und warum wollten wir sie nicht hcran-fördern? Der Schematismus reiner V er-st a n de s b e g r i ff e, wie ihn die Kritik will, ist,