und Erfahrung. >53
aufs genaueste bestimmt, und eben hierauf die Si-cherheit ihres Geschäfts gegründet In der Philo-sophie ging man leider nicht also zu Werk. DerGenius der Metaphysik möge es wissen, unter wel-chem Bildhaften die Scholastiker sich ihre Entitätenund Quidditäten gedacht haben; und eben so wisseErs, was Anschauungen und Dcnkformen vor allerErfahrung für Schemata haben,
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ii. Hier also liegt der Knäuel der Verwir-rung, der die metaphysische Sprache solange zumbabylonischen Dialekt gemacht hat, wahrscheinlichauch, uns Deutschen zumal, lange noch machenwird. Da man sich nämlich bei spekulativen Be-griffen keine grobe Bilder der Erfahrung denkenkonnte, nahm man, wie der Zufall sie gab, ausdem Zusammenhang der Sprache, aus Erinnerun-gen, wo und wenn man das Wort zuerst gehörthatte, oft aus dem Schalle des Worts selbst Zügezusammen, und formte daraus eins Nebelgestalt, wiedie „Kritik" sie angiebt, ein Schema. Man bil-dete sich ein, aus Spontaneität des Verstandes mssdemselben bezeichnen zu können, was man äußerstdunkel imaginirtc, worin man seine Nebcngefühlemischte, oder wobei man gar nichts als Schälle oderLettern dachte. Bei dem Wort Essenz z. B.hing dem Einen eine Erfahrung aus der Ehemie,bei dem Wort Substanz dem andern ein Ge-schmack aus der Schüssel an, die ihm seine dunkleWortgestall bilden halfen. Der eine dachte siel) denRaum, dies breite Nichts, als einen schwarz-