Druckschrift 
Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
Entstehung
Seite
150
Einzelbild herunterladen
 

I. Verstand

i5o

Auge und den verschleimen Eindrücken, die beidegewährten, drängte es sich hervor; es ward derempfangenen Eindrücke tnpis> rendcr Ausdruck.Ein neuer M c t a s c k em a t i s m » s tönender G c-dankenbiider. Wozu Gcbchrdcn nicht hinrcich-len, die feinsten Typen der Seele drückte ein Tonaus.

8.. Ein Ton; und dies war (wofür mansoft halt,) kein Nachtheil für das Bedürfnis; derMenschen. Tone rollen fort; sie folgen, wie das,was sie bezeichnen sollen, Begebenheiten, Empfin-dungen , Gedanken schnell auf einander. Das Plötz-liche des Vorfalls weckt einen plötzlichen Verkün-diger desselben, den Laut. Auch der Wechselder Empfindungen wird durch die biegsame Men-schenstimme vielfach, reich, natürlich bezeichnet. DieStimme tönt auch in der Nacht und auf alle Sei-ten; da das Auge nur, wen n und wo cs siebet,Gestalten wahrnimmt. Die Stimme rufe inSHerz; sie tönt im Innern nach; sie baftet ge-waltig, da Gedankenbildcr, die dem Auge vorscbwe-h, n, als eine gemahlte Oberfläche, vorüber schwe-ben, und vielleicht dem Innern nichts sagen. So-bald das Bild aber rufend kommt, zerreißt es denFaden unsrer Gedanken, und stört alle Rübe derSeele. Menschen, die Gedankenbildcr, als Gegen-stände des Auges, in sich umhcrtrugen, gingen ru-hig einher; sobald ihnen diese, mit Stimmen bc-glesiet, zumal in der Nacht, ,m Traum, oder beiplötzlichen Vorfällen lautend zukamen, glaubtensic sich durch sie, wie durch eine böhere Zusprache,gerufen; sie mußten folgen. Erinnerungen an