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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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I. Verstand

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4 . Die Einbildungskraft behalt diesen gei-stigen Typus, die Erinnerung weckt ihn auf, derTraum stellet ihn dar, andre Seclenkräfte erhellenihn, machen ihn gar zum Triebe. Menschen, de-nen Ein Sinn fehlt, ermangeln der Typen diesesSinnes; ein Blinder der Farben- und Bild-typen, ein Taubgebohrner der Typen desSchalles, des Tons, des Wortlauts u. f.

5. Langst ist die Stufenleiter bemerkt, die beidiesen Ein- und Abdrücken aus der Entfernungentsteht, in welcher der einwirkende Gegenstand vomOrgan seyn darf. In diesem Fall nämlich mußteein Mittleres (Medium) zwischentreten, das denGegenstand dem Sinn zubereite, und dessenTypus ihm gleichsam z u b i l d e> Dem Auge thutdies das Lieht, dem Ohr die Luft, sofern sieden Schall bildet und forttragt; hiedurch, inson-derheit bei Ohr und Auge, erweitert sich nicht nurdie Sphäre des Sinnes, sondern es wird auch (wun-derbare Iwischenkunft!) zu Bildung reinerer Ty-pen durch dies Jntermedium Raum gewahret. Ge-genstände , wenigstens Theile von ihnen, die sichdem Sinn aufdrängen, schreiben mit lebhaften, abergroben und verworrenen Zügen sich ihm ein; die T y-pen des Auges und Ohrs sind abgehetzter,reiner, Heller und klarer.

6 . Und diese beiden Sinne selbst wie ver-schieden sind nicht nur ihre Abdrücke, sondernauch die Arten ihres Eindrucks von einan-der; gewissecmaße sind sie Feinde gegen einanderund schranken einander ein. Indem das Auge ein