und Erfahrung.
igS
Wenn vollends der Verfasser seine Katego-rieentafel schematisiert, so giebl er lang-weilig-dunkle § or Ni e ln statt Schemen *). „DasSchema der Realität, z. B. ist die continirlicheErzeugung derselben in der Zeit, die bis zum Ver-schwinden hinab oder von der Negation zur Größeder Empfindung hinaufsteigt **). Wem ist Realitätje unter dieser Formel erschienen? die nicht Sie,die Realität, sondern etwas ganz anders, das Maasunsrer Empfindung von ihr anzeigt. Wer wird fichdas Seyn durch Mchtseyn, die Realität des Gegen-standes durch sein Verschwinden imaginiren?
„Das Schema der Substanz ist die Beharr-lichkeit des Realen in der Zeit ***). Zeit thutnichts zur Substanz. Wenn das Zufällige vom Be-stehenden auch nicht getrennt würde, so soll dasSchema sagen, was Substanz an sich sey, nichtwas ein fremder Begriff von ihr wegführe.
„Das Schema der Ursache und Eausali-tät eines Dinges überhaupt ist das Reale,worauf, wenn es nach Belieben gesetzt wird,jederzeit etwas Andres folgt. Es besteht also inder Succession des Mannigfaltigen, sofern sie einerRegel unterworfen ist." -s) Aus welchem Be-lieben wird das Reale gesetzt? und ists Eausalitat,wenn etwas Anderes, was es auch sey, darauf,nicht daraus folget? Sind Succession und Ur°
*) S. 182 . ") S. i83. *'*) S. i83.
t) S. >83.
Herders Werke j.Phil.u.Gesch.XIV. K ll/etakriei'L.