Druckschrift 
Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
Entstehung
Seite
143
Einzelbild herunterladen
 

und Erfahrung.

14?

Unter der Gestalt eines vierfüßigen Thiers allge-mein darf ich mir nicht eben einen Hund, sondernwarum nicht auch Pferd und Esel denken. Soll ich Xes mir aber,ohne irgend eine Gestalt,die mir die Erfahrung darbietet, ohnbjedes mögliche Bild, das ich 'in 0 0 n-crerodarstellcn kann," denken, so denkeich an der Regel (denn kein viecfüßiges Thierlaßt sich ohne Thiergestalt und ohne vier Füße den-ken) gar nichts *).

Dieser Schematismus unsres Verstandes inAnsehung der Erscheinungen und ihrer bloßen Formist eine verborgene Kunst in den Liefen dermenschlichen Seele, deren wahre Handgriffe wirder Natur schwerlich jemals abrathen und sie unver-deckt vor Augen legen werden." **) Unsre Seelehat viele Tiefen, die Einbildungskraft in ihren Ge-staltungen übt viel verborgne Künste und Handgriffe;ihr aber einen, den sie nicht übt, auch nicht übenkann, sich Bilder in abstracto ohne jedes möglicheBild in concreto, einen Hund als allgemeine Re-gel ohne Hundsgcstalt vorzustcllcn, gelingt nur derlranscendentalen Einbildungskraft n xriori, die ohne

*) l.et msn trz- to coneeivs er triangle in

Aenersl, rvhich is weither" Isosceles wor 5cs-lewwwr, war Iras sw^ particwlsr leiißtlr, worxroportiow ok siäes; -incl he will soow psr>ceive the shsurrlit^ ok sll ths seholastiewotions rvith re^nrä to uhstrrietiow swä Ae-nersl iäeas. Nurwe Lsssvs Xil.

S. 18,.