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l. Verstand
aber ging 'der Namengcbende Verstand nach EinemGesetz zu Werk: „Bezeichne Vieles mit Einem, demMerklichsten, daß wicderkcmmcnd das .Objectdir nicht nur als dasselbe erscheine, sondern dirauch im Namen die Eigenschaft bemerkbar werde,die für dich gehöret."
4 . Ob nun gleich natürlicher Weise diese merk-
lichste Eigenschaft nicht immer die wesent-lichste seyn »rechte, indem sehr oft das Momentder Erfahrung, mithin ein Nebcnumstand Anlaß zurBezeichnung gab; obgleich eben so natürlich nachdieser einmal - und einscitig.-getroffenen Bezeichnungandre Eigenschaften des Dinges vorbcigegangen wur-den, und deshalb vielleicht lange im Dunkel blieben:so verliert deswegen die Sprache als ein Verstän-de s a u s d r u ck nicht ihren Charakter: denn keine
menschliche Charakteristik bezeichnet wesentlich undvollständig. Vielmehr ist die eigentliche Bedeutungder Worte ein Riegel gegen ihren Mißbrauch. Sprachesst, und bleibt auch hier das Lagerbuch desmenschlichen Verstandes.
5. Auf dem Wege der Anerkennung des Aebn-lichen und Verschiedenen kam man gar bald aufGattungen, Geschlechter, Art. Ein Be-griff führte auf den andern, da es nur immer Einund Dieselbe Kraft war, die Aehnlichkeit undUnterschiede, d. i. Eins in Vielem erkannte.Aehnlicb ist, was das Bild der Ahnen an sichtragt; Kinder gleichen den Eikern, Gattenpaaren sich mit einander; natürlich entstand also einFa m i l i e n v e rb ä l t n iß, eine Genealogiezwischen^en anerkannten Dingen, da Kennen,