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und Erfahrung.
Erkennen selbst ein Jnnewerdcn der Stamm es-a r t (kinä) bezeichnet. Wähne man doch nicht,daß der sinnliche Verstand der Menschen, wie manihn zu nennen pflegt, sich an Allem, was er mitDer und Die bezeichnete, kvrperlich-grob einenMann und ein Weib gedacht habe. Was sich zueinander fügt, was thätig oder leidend auf einanderwirkt, das nannte er mit diesem gattenden Na-men. Und zwar mit Recht: denn Thun und Leidenist das große Geschäft der Natur, eine Haushaltung,in der sich Gleiches zu Gleichem, Aehnliches zuAehnlichem gattet und paaret. Mit dieser le-bendigen Anerkennung und Erfassung des Einen imVielen paarte und gattete er also nicht nur leben-dige , sondern alle thatige und leidende Dinge. Ineinigen Sprachen entstand neben ihnen eine dritteReihe der Namen, unfruchtbare neuira; meistensaber sind diese späteren Ursprunges, entweder ausjenen Fruchtbaren oder aus der unmittelbaren Hand-lung , den Infinitiven, erwachsen.
6. Natürlich gab man diesen Geschlechtern undGattungen der Begriffe auch Kinder. Die mor-genlandischen Sprachen zeichnen sich insonderheit da-durch aus, daß sie alle Wirkungen und Erfolge, so-gar Werkzeuge der thatigen Kraft, endlich auffallendeDarstellungen und Aehnlichkeiten am liebsten mit demWort Sohn und Tochter bezeichnen. Die Kübn-heit der Morgenlander gehet hierin weit; ihre späte-ren Uebertreibungen und Mißverständnisse dieser einstso natürlichen Bezeichnung liegen zu Tage. Jndeßwar und blieb A e h n l i c h k e i t, d. i. Anerken-nung des Geschlechts der Dinge, such bei dieser