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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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I. Verstand

was ist Das, was da ist?" Hier zeigte sich ihm«in unabsehbares Feld von sogenannten Beschaf-fenheiten der Dinge, die er erkennen, d. i.sofern er konnte, sich aneignen mußte. Darum,was ein Ding an sich oder für andre sey? blieber unbekümmert; was es ihm sey? was für Ei-genschaften es für ihn habe? das war die Frage.

1. Und da zeigt schon das Wort Eigen-schaft an, daß von Anerkennung eines Un-terschiedes die Rede sey; unterscheiden aber kannich nicht, als wo eine Aehnlichkeit statt fin-det. Dies Aehnliche drängte sich dem Menschenzuerst und allenthalben auf: denn der gemeinschaft-liche Begriff von Seyn, Daseyn, Fortdauer,Kraft erschien in allem Verschiedenen wieder. DerAnerkennende durfte also nur sprechen,dies',das! Dasselbe! nicht Dasselbe; einAnders," so war die ganze Kategorie des Unter-scheidens gegeben. So viel und verschiedene Eigen-schaften ihm an einem Dinge aus Einmal und fastübertaübend vorkamcn; er lud sie alle dem Dingeaus, sobald er sagen konnte:es ist Dasselbe,kein Anderes!" Daher in allen Sprachen diezahlreiche Menge Beschaffenheiten eines Dinges,(Adjective) die durch neues Beobachten sich immervermehrten; alle kamen darin überein, daß sie demDinge an hin g en , und so ward, ohne daß derAnerkennende des Anerkannten innere Natur kannteoder kennen wollte, dem Dinge ein Name.

2. Woher nahm der Bezeichnende den Na-men? Nirgend anders her, als aus den Eigen-schaften, die er am Gegenstände bemerkte, nach-