und Erfahrung.
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Werkzeuges selbst "gegeben. Er kann nichtanders als nach diesen Gesetzen wahrnehmen; woer fehlurtheilet, führt ihn die Form dieses oder ei-nes andern Sinnes zurecht. Mittelst des Auges lernter also seine ihm cingebohrne Funktion, die nichtsanders war, als ordnend zu sa m m cn z u fa s-sen, d. i. zu trennen und zu verknüpfen,aufs feinste üben; wenn er sie nicht oder schlechtübt, ist er so ungesund, wie ein fehlerhaftes Auge.Dagegen würden ihn erdichtete Anschauungen in Ewig-keit nichts lehren; in ihnen ist weder Form nochein Aehnliches (o^-oAs^on) des urtheilenden Ver-standes.
5. Wie das Auge, so das Ohr in dem Nach-einander; es ist dazu eingerichtet, daß es inEinem Moment drei Momente, den ver-hallenden, gegenwärtigen und zukünftigen Ton giebt,wo dann der mittlere nur als die Granze zwischenbeiden schwebet. Ohne diese Verknüpfung istkein Gehör möglich; und eben mit ihr ist dem Ver-stände Melodie, d. i. eine verknüpfte T In-folge gegeben. Verknüpfen könnte er sie nicht,wenn sie das Ohr nicht bände, mit der Gestaltungdieses ist sie ihm also vor- und zuorganisirt, daß eran ihr als einer Folge dreier gegenwärtiger Augen,blicke seine Function übe. Ware unser Sinn nichtalso geschaffen, daß er in Einem ein Drei unsgegenwärtig machen, d. i. den Ton hakten,tragen und übertragen könne, ja müsse: so wäredie Regel der Zeitenfolge, in der das Jetztnur die Grenze des Vergangenen und des Zukünf-tigen ist, dem Verstände unbekannt und unanwendbar.