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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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und Erfahrung. ^rZ

Einheit der Upperception ist das ober-ste Princip alles V e r s t a n d e s ge-brauch s." *) In der bekannten Sprache hießees: der Verstand erkennet. Woraus zugleich aber«uch folgt: wo nichts zu erkennen ist, erkennet ernicht; vor allem gegebnen Erkennbaren giebt es kei-nen erkennenden Verstand. Er kann sodann seineKraft nicht erweisen.

4. ,,Was objektive Einheit des

Sclbstbewußtseyns sey?" **) Hier werdenwir belehret, es seydie transcendcntale Einheitder Upperception, durch welche alles in einer An-schauung gegebene Mannigfaltige in einem Begriffvom Object vereinigt werde, und darum 0 b-jectiv heiße. Sie sey allein objectiv gül-tig; die empirische Einheit der Upperception habenur subjektive Gültigkeit." ***) (). L. O.

5 .Die logische Form aller U r-theile besteht in der objektiven Ein-heit der Upperception der darin ent-haltenen Begriffe. Denn ein Urtheil istnichts anders, als die Art, gegebne Erkennt-nisse zur 0 bjectiven Einheit der Perccpti 0 nzu bringen. Darauf zielt das Verhaltnißwörtchenist, um die objektive Einheit gegebner Vorstellungenvon der subjektiven zu unterscheiden." st) Sinddie gegebnen Erkenntnisse, (wie können diese vor der

*) S. i36. ") S. i3g. S. i3g.

st) S. iho.

Herders Werke z.Phil.u.Gesch. XIV. H MetaLr-E