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I. .Verstand
liegen mußte, nicht gegeben; eben so ist die Einheit,die der Verstand sich schafft, nicht eine durch H in-zufügen zu einer begleitenden Vorstellungerworbene, sondern eine in ihm selbst gegebene, durchAnerkennung eines Einen im Mehreren jedesmalneuervrobte Einheit. Im Verstände liegt die zusam-mensaffende, begreifende Kraft, nicht in den,hjnzuko m m enden Begriff, „Ich denke," EinGedanke, der das Selbstbcwußlseyn bereits vvrnus-setzt, kann zur Anerkennung eines Gegenstandes sowenig etwas hinzutkun, als überhaupt die transccn-dentale Einheit des Selbstbewußtseyns irgend einErkenntniß andrer Gegenstände u priori begrün-det. Ewig kann ich zu mir sprechen: Ich denke,
und werde, wenn nichts Erkennbares mir gegebenist, nichts erkennen; auch folgt aus jenem „Ichdenke" die Wahrheit des Anzuerkennenden nie. Heißtes: „Verbindung liegt nicht i» den Gegenständen,
und kann von ihnen durch Wahrnehmung nicht etwaentlehnt werden," so ist dies sofern wahr, alsmeine Vorstellung nicht den Gegenständen, sonder»mir, der sie hat, zukommt; (woran niemand zwei-felt.) Wenn meine Vorstellung aber nichts andersals diese Wahrnehmung selbst ist, die zwar nichtaus den Gegenstände» (die sie nicht halten und ha-ben konnten) in den Verstand hinübergekragen, aberauch ohne jene Gegenstände vom Verstände nichtbewirkt oder erschaffen werden konnte; wozu eineDisjunktion zweier untrennbaren Stücke, von derdie Natur nichts weiß i ja die allen Begriff der WorteVerstand und Gegenstand aufhebt.
3. „Der Grundsatz der synthetischen
Ein-