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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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14 ' Ist also die Harmonie, die ich in denGegenständen wakrnehmc oder die Verbindung, inwelcher ich sie mir denke, von mir in die Gegen-stände gebracht worden? Mein Gedanke, er mögetrennen oder verbinden, ist freilich Actus meinerSeele, (woran niemand zweifelt;) daß ich aber durchdiesen Dcnkactus Ordnung in die Gegenstände hin-ein lege, daß ich sic gar Strich für Strich durcheine Zusammensetzung (Synthesis) hineinaddice, istein aus unvergvnnker Spontaneität unternommener,irreführender Mißbrauch der Sprache. Anerken-nend zerlege ich sowohl als ich zusammensetze;Synthese und Analyse bieten einander die Hand.Willkührlich aber addire ich so wenig, als ich sub-Irahire; durch beide Partikularhandlungen entgingemir der in seiner Wahrheit anzuerkennende Gegen-stand selbst, den ich in seinen Merkmahlcn begrei-fen, d. i. mir a. neignen soll. Dies Begrei-fen, diese Aneignung ist die Handlung meinesVerstandes; das Zusammensetzen, wie das Zertheilen^war eine Theiloperakion, die zu jener führet. Wodie Natur kein Synrhema gab, ist jede eigen-mächtige Synthesis ein Spiel der Ein undZwanzig.

r5. Wir kommen also auf das Principium zu-rück, das durch die ganze Natur herrschet: kein

xrius ist ohne ein xosterins, keinVerstand ohne ein Verständliches denk-bar; kein Nehmen findet statt ohne einGeben. Du kannst nicht erkennen, wo nichts zuerkennen ist; du kannst in dir nichts verbinden, wonicht ein von der Natur Verbundenes dasteht. Die