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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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und Erfahrung.

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dieselbe Naturkraft, die sich hier dunkler, dort Hellerund thatiger, jetzt in einzelner, jetzt in zusammen-hängender Wirksamkeit zeiget *).

. a2. Dürfen wir diese Selbstthätigkeit Spon-taneität der Begriffe nennen? Oer Ausdruckist dem Sprachgebrauch und der Sache selbst zuwi-der. Denn was heißt sponts? Was aus eignemWillen geschieht, mit Ausschluß jedes fremden Im-pulses. Die lateinische Sprache bat kein eigentliche-res Wort, die Unabhängigkeit einer Handlung vonallem äußer» Zwange oder Einstuß zu bezeichnen.Unfern Begriffen eine solche Unabhängigkeit vonEmpfindlingen oder den Gegenständen zuschreiben,heißt sie vernichten. Als mein Verstand sich Ge-danken aus Empfindungen aufhelkete, war er in sei-ner höchsten Selbstthätigkeit eben so abhängig vondiesen, wie sie von den Gegenständen waren; deßhalbaber wirkte er doch als Verstand, d. i. vermöge

*) Denken hat mit Dünken, Dänehten Ei-nen Ursprung, d-her es mehrmals etwas Unge-wisses ein Nachdenken, Hin- und Her-Denken, ein Suchen in Gedanken oder garein Zweifeln, r. B. -Bedenken, Bedenk-lichkeit u. f. ausdrückt. Ans dieser Däm-merung muß man das Wort ziehen, sobald mancs dem klaren Verstände zueignet; der Verstandmuß wissen, woran und was er denket, d. i.was er im Innern sich selbst ausspricht. ImSchwedischen heißr äsnk» umher sch weifen,wahrscheinlich der ursprünglich« Begriff des H i n-und Her-Denkens.