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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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und Erfahrung.

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sich in allen Verrichtungen dcr Natur, die man or-ganisch nennet. Jedes Gefäß eines Thiers, ei-ner Pflanze lautert; es schaffet Einheit,indem es sich aus vielem Fremden das Seinige durcheigne Kraft a n e i g n e t.

9 Auf dieser allgemeinen Stufenleiter dürfenmir auch vor den inner» Sinn im Menschentreten; er ist kein Unbekannter a. priori , kein ab-gerissener, von allen Gegenständen abgesonderter Theilder Schöpfung. I» mehreren Sprachen heißt erSinn, wie der äußere, dcr sein Organ ist. Inne-rer Sinn! ein schöner Name; er umfaßt alleniedrige Seelenkräfte, sie zu seiner Natur, einemhöheren Eins erhebend. Gedächtnis, Erinne-rung, Einbildungskraft werden in ihm Besinnung.Wenn er Mcrkmahle sucht, sinnet er nacb;indem er sie aufspürct, ist er scharfsinnig,sucht er sie in der Tiefe, tiefsinnig; gleitet erdarüber hin, so zeigt er sich als Leichtsinn; sinkt erauf Eins, als ob es keine andre gebe , heißt er mitRecht Schwe rsinn. Der Gcistescharakter einesMenschen heißt seine Sinnesart; dem inneren.Sinn eines andern etwas nahe legen, heißt es ihmansinnc n. Der freie Sinn endlich, diese edleGabe des Menschen, konnte sich keinen trefscndernNamen als Besonnenheit wählen. Ihrer Na-tur nach eignet auch sie sich Fremdes an; nuraber nüchtern, sofern es ihrer Natur anqehöret.Eben dadurch lautert sie und sondert; sie schuf sichaus Fremdem ein ihr zugehöriges geistiges Einswodurch? durch ihre innere Kraft, durch Richtungderselben auf den Gegenstand und ein Jnncwerden