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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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81
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und E r f a h r u n g. k>,

wenn sie begierig waren, etwas davon zu wissen, sohabe ich ihnen bedeutet, daß es unsre Spracheselbst sey: denn was sich darin ohne entlehnte undungebräuchliche Worte vernehmlich sagen lasse, dassey wirklich was Rechtschaffenes; aber leereWorte, da nichts hinter, und die gleichsam nurein leichter Schaum muffiger Gedanken seyn, nehmedie reine deutsche Sprache nicht an." *)

Es finden sich auch täglich bei uns in derSprache allerhand crläuterunqswurdige Dinge undAnmerkungen, die Gelegenheit sum Nachdenken ge-ben **). Dergleichen Worte entdecken nicht nur derDinge Ursprung, sondern geben auch zu erken-nen , daß die Worte nicht eben w willkührlich odervon Dhngefabr hervoraekommen, als einige meynen;wie denn nichts ungefähr in der Welt ist als nachunsrer Unwissenheit, wenn uns die Ursachenverborgen sind. Und weil die deutsche Sprache vorvielen andern sich dem Ursprünge zu nähern scheinet:so sind die Grundwurzeln in derselben desto kennt-licher." ***)

*) Leibnitz Gedanken, betreffend die keine Ausübungund Verbesserung der deutschen Sprache» Z. n»Opx. vinn. I'» VI» k>. II. p. ic>. ii.

**) Leibnitz giebt eine Probe am Wort Welt(ursprünglich W e r e l r) das nichts anders sey,als Umkreis der Erde, orbis terraruin. H. gg,*") S. g.8 So.

Herders Werke z.Phil.u.Gesch.XlV. F A/er-^iinL.