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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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80
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I. Verstand

beiden letztgenannten der näheren Nachbarschaft we-gen fremde Worte kükmer anfnchmen, wogegen sichdie deutsche Sprache sträubet. Wenn auch einigeScholastikasterS oder artige Reisende Latinismen, Jta-lismen, Gallicismcn um sich werfen, so ist dochdie Sprache ernster Männer und der gemeine Volks-gebrauch dagegen *). Eine Bemerkung des scharf-sinnigen Hob des kann ich nicht übergeben, daßnämlich die Volker, die das Wort Ist gewöhnlichauslassen, wie mehrere Morgenländer, einen großenLbeil der barbarischen Philosophie entweder gar nichtoder nur mühsam ausdrückcn können, da doch jeneNationen zum Philofophircn nicht weniger aufgelegtsind als andre Völker, und eine an Realwörternreiche, gebildete Sprache haben."

Ich habe es zu Zeiten unsrer Sprache zumLobe anqezogcn, daß sie nichts als rechtschaf-fene Dinge sage, und ungegründete Grille» nichteinmal nenne (i^norst irispla). Daher ich bei denJlalianern und Franzosen zu rühmen gepfleget:wirDeutsche batten einen sonderbaren Probiersteinder Gedanken, der andern unbekannt sev." Und

wenn

*) Manches hat hierin die Zeit sehr verändert. Unsregalante Sprache ist voll Gallicismen; unsre ge-lehrte Sprache hat die kritische Philosophie mitWarbarismen bedeckt, die zu keiner Sprache ge-hören; daher sie auch, unübersetzbar, uns eigenbleiben. Schwerlich konnte in der iralianischen,französischen, englischen Sprache eine Kritik derreinen Vernunft,, wie sie da steht, geschriebenwerden.