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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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59
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und Erfahrung.

ZS

Von den jugendlichen Horen an bis zu den ernstenweissagenden Parzen unterschied man an ihm diewechselnden Perioden der menschlichen Natur *),gleichsam von der äußern sittlichen Seite;indeß die männliche Natur der Mythologie und Kunstdie kräftiger», die allgemeineren Eigen-schaften und Wirkungen der Zeit angab. Kronos,der alles mähet, Bert umnuS, der alles verwan-delt, Saturn, der seine Kinder verzehrt, der vvr-und rückwärts sehende Janus, ein Bild der Zei-tenweisheil und vorsichtigen Erfahrung, stehen denHaren, Grazien und Parzen männlich gegen-über. Die rohesten Volker haben sich chronische Ab-bildungen der Art gedichtet.

Allerdings ward also mit dem Lauf der Zeitenund ihren Veränderungen dem MenschengeschlechteineAnschauung" der Zeit, nicht aber a priori,auch nicht zur metaphysischen Spekulation, sondernaus Bemerkungen, auf praktische Zwecke hinaussehend. Den leisen Gang der Zeit, ihren nie zu-rückkehcenden Fortschritt, in großen Veränderungen,ihren Wandel- und Krcisgang sollte der Mensel),wahrnehmen, um sich darnach selbst zu zeitige n,d.i. ihm gleichförmig oder zuvorzukommcnd zu leben.Alle Völker haben in Lehrfprüchsn und Sprüchwör-tern hierüber ihre Bemerkungen der Nachwelt vor-gezeichnet **).

*). Außer den Griechen haben fast alle Völker derErde so symbolisirt und berechnet.

**) Unsre. Sprache hat schöne und verständige Sprücheüber den Gang und die Veränderung der Zelten,