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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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I. Verstand

kam, daß etwas geschehen mußte, sagte er:minist Zeit!" der gebietende Augenblick rüttelte ihngleichsam vom Schlaf auf. Er ließ die Früchte wach-sen; dann brach er sie und sprach:nun sind sie

zeitig." Kam ihm etwas ungelegen, d. i. zufrüh oder zu spat; so sagte er:das ist unzcitig."

Die Natur ging indessen den großen Gang ihrerVeränderungen fort und lehrte ihn Zeit bemerken.Die auf- und untergehende, die steigende und sinkendeSonne wies ihm Tages-, der Mond Monates-und I a h r sz e i te n ; diese mit ihren verschiedenenBeschaffenheiten und Witterungen (tsmxsstutikus,Imri?) federten ihn zu vcrschicdnen Geschäften auf,und lohnten ihn dafür mit den verschiedensten Gabenihrer selbst, den Tages-, den Jahrsfrüch-t e n. Der Kalender der Natur also war das ersteRegulativ der Menschen; die Zeilenweise, diesie beobachten mußten, wenn sie nicht umkommenwollten, ward, auch ungeschrieben, ihre Lebens-weise, ihre Zeitenberechnung. Das ersteGesetz , das ihnen die Natur aufkegte, Hausvatergeboten, die Musen ihnen einsangen, waren Werkeund Tage, (-§>>« ««, y«5§s-«.)

Aber auch an sich trug der Mensch das Bildder Zeit sichtbar gleichsam und lebendig. Alle Vol-ker der Erde haben die Lebensalter dcrMenschenmit den Jahres- und Tagszeiten verglichen, undaus dieser Vergleichung, fröhliche und traurige Bilder,so wie weisere Menschen weise Lcbensregeln hergelei-tet. Das Weib insonderheit, in seiner Bestimmungsowohl als in seiner veränderlicheren, zarteren Natur.ward ihnen ein merkbares Bild der Zeiten.