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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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und Erfahrung.

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5.Raum ist eine Form der Erschei-nung äußerer Sinn c." Das ist er nicht,sondern die leere Tafel, auf welcher sich uns Gestal-ten, und mehr als Gestalten zeigen. Die Einbil-dungskraft kann diese dahinein dichten, der Verstandhineinzeichncn; Er selbst aber, der Raum ist keineForm, noch weniger eine Form vor aller Wahrneh-mung ; am wenigsten, daß durch ihnalle sinnlicheGegenstände Principien bekämen oder bekommenmüßten." Kein Gegenstand bekommt vom Raumein Principium seiner Existenz, seiner Gestalt, oderandrer Eigenschaften, so wenig als die Charaktere,die der Mathematiker auf die leere Tafel schreibt,von dieser ihr Principium nehmen.

6. Die transccnd'cntale Erörterung *),daßohne eine Anschauung des Raums a xriori keineapodiktisch-gewisse geometrische Sätzemöglich waren," fällt ganz ins Leere. DieGeometrie zergliedert den Raum nicht; sie leitetnichts aus ihm her. Sie gebraucht ihn, wie erihr sinnlich gegeben ist, als ein coritinuurn uni-kornas. und ziehet auf ihm Linien und Figuren,ohne sich um das, was er der Metaphysik sey ? auchnur zu bekümmern. Die Gewißheit keines einzigenSatzes der Mathematik folgt aus der metaphysischenNatur des Raumes; alle Figuren und Verhältnisse,die der menschliche Verstand auf ihn trug, d. i. inihm merkbar machte, nehmen nicht von ihm, einemNichts, ihre Beweiskraft; auf seinen leeren Rücken

*> S. 5. S. ll».