wir keinen Unsinn denken kann: denn da mein den»kendes Ich nicht das All ist, so ist neben und außermir Raum; wo ein Irgend ist (guogncrversnin)ist Raum g egeben.
3. „Raum ist ein discnrfiver, oder,,wie man sagt, allgemeiner Begriffvon Verhältnissen der Dinge." Er istallerdings geworden. Daß man sich nur eineneinzigen Raum vorstellet, auch wenn man von vielenabgetbeilten Raumen redet, kommt daher, weil derRaum ein gewähltes Nichts, eine Bezeichnung ist,daß wo -etwas nicht ist, etwas scyn könne; diesgroße Bild vom Nichts, wo etwas seyn kann, fügtsich zusammen und kann nicht anders, zumal wennwir seinen interpolirenden Inhalt auslaffen, alsein Endloses Eonlinuum imaginirt werden. Deßhalbaber ist dieß schwarz-blaue Lustbild so wenig einereine Anschauung a priori, daß man seinem Feindeselbst diese ewige Anschauung des Leeren nicht gönnenmöchte.
4 . „Raum stellet keine Eigenschaft der Dinge,an ihnen haftend vor, deßhalb weil er eineAnschauung ist, die auch vor dem Daseyn derDinge statt-fände." Nicht deßhalb: denn vor allemDaseyn der Dinge schaute niemand an; sondernweil er dem Verstände die Bezeichnung, der Ein-bildungskraft das Schema ist, daß Dinge mit ihrenEigenschaften hier scyn können. Er ist das tem-fAum, das der Sinn wahrnimmt, die Phantasie alsein vantinunm mahlet, der Verstand ordnet, dieMacht erfüllet und nur der Leersinn, ins UnendlicheHinaufgetrieben, anschaut und anstaunet.