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1. Verstand
sung sinnlicher Orte, deren jedem übrigensdie ihn bewohnende Gestalt Form giebt, nicht daßdiese solche vom Raum erhielte.
Zweitens als Schema des Wahrge-nommenen, d. i. ein Bild der Einbildungskraft.Wie er, (an sich ein privativer Begriff,) zugleich dieUmgrenzung des Positiven, des Ortes war, mit-hin mehreren Orten Raum machte, so schafft dieEinbildung ein Zusammenhängendes aus die-sen Orten, das vielen Dingen und BewegungenPlatz giebt. Bon Kindheit auf ist dies Phantasmainsonderheit durchs Gesicht uns vorgemahlet; es gehetin und mit uns. In ihm stehet das Auge Gestal-ten, die Phantasie schaffet solche, die der Verstandsodann bestimmt, mißt, ordnet. Wer dies Phan-tasma aber, den Raum der Einbildungskraft, zueinem Verstandeswesen, etwa dem alten Nabbinen-Gvtt Maksm schaffen, und als eine Form deSMannigfaltigen aller sinnlichen Ge-stalten anschauen wollte, geriethe selbst in denleersten der Raume. In solchem sprach man „vomRaum außer der Welt, von Schöpfungdes Raumes vor der Welt, vom Endlo-sen Raum nach Untergang der Welt,fragte: ob Gott in oder außerhalb dem Raum wohne?wie er aus sich getreten, den Geschöpfen neben sichRaum gemacht oder selbst ihr Raum geworden seyu. s." — welche Phantastereien bei klarer Expositiondes Worts nach seiner genetischen Bedeutung sammt-lich das Feld raumen.
Nach dieser Erörterung werden sich die Begriffeund Schlüffe der Transcendental-Aesthetik auch sondern.