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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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und Erfahrung.

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andre Räume; aus jugendlichen oder andern star-ken Eindrücken hellet die Seele sich diese luftige Ta-fel auf; die Phantasie« schafft darin, dem häßlichen«der lieblichen .2 c t gemäß, Gestalten. Da dieLeidenschaft den geliebten oder gehaßten Gegenstandimmer an Ort und Zeit knüpfet, in der Erinne-rung über die kleinsten Nebenumstände das Ganzewecken; so sind die Nagel unsers sinnlichen Gedächt-nisses an Ort und Zeit gleichsam geheftet.

9. Ja an Jenen mehr als an Diese. Wenndie Merkmahle der Zeit längst schwanden, stehendie Denkmahle örtlicher Erinnerung nochda; der grvßeste Theil unsrer Einbildungskraft isttopographisch. Mit dem Bilde des Raumesalso, da es sich ins Unendliche erweitern läßt, gingdie Phantasie über Sterne und Sonnen hinaus; siefand der Welt, d. i. dem Raum kein Ende.

Aus dieser Erörterung des Wortes Raum er-giebt sich eine zwiefache Bedeutung desselben;

Erstlich als sinnliche Wahrnehmungist Raum ein räumender, d. i> privativer Be-griff. Unsre Schranken nämlich' haben den Verstanddarauf geführt, daß Da, wo wir sind und nichtsind, zu bemerken, es i» tausend feinen Unterschei-dungen zu bestimmen, zu messen, zu bezeichnen-bis es sich endlich zum reinen, d.i. ganz unsinnlichenVerstandesbegriff hat erheben wollen. Ein solcherreiner Begriff ist cs indessen nicht. So wenig inmeiner Seele selbst ein Raum ist, so gewiß abstra-hiren allgemeine Begriffe von allem Raume. Unterihnen steht Raum bloß als eine Zusammenfas-

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