und Erfahrung.
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mit seinen Gliedern, und kann im Verstände dieganze Wissenschaft feiner Abtbcilungen erlangen, ober gleich vom Anschauen desselben bildlicher Weisekeinen Begriff hat.
5. Natürlich aber ists das Auge, das diegenauesten, schnellestcn, feinsten Messungen desRaums der Seele möglich macht und zuführct: denndie feinste Linie, die wir kennen, ein Lichtstrahl, ists,der den Raum und was in ihm Platz nimmt, un-terscheidet, trennet, zeichnet. Er grundirt dieWelt, auf diesem Grunde erscheinen der Seele fort-an alle ihn bewohnende Gestalten. Dadurch wirdihr ein Bild des Raumes.
6. Und da unsre Sinne sich in Gemeinschaftüben, so kommt, was das Auge entdeckt und derVerstand wahrnehmend bestimmte, den andern Sin-nen zu Hülfe. Das Augenmaas wird allenSinnen ein Lehrer; die Wirkungen des Verstandesund der Vernunft selbst nehmen aus diesem Messendes Raums, aus diesen Bewegungen im Raum ihreBezeichnung. Unsre Sprache ist von Ausdrücken desRaums bei allem Seyn, Thun und Leidenvoll; vor und nach fügen sie sich den Verdis anund bestimmen, vermehren, vermindern ihre Bedeu-tung. Mit unglaublicher Kunst, mit Sparsamkeitund Verschwendung sind diese Bezeichnungen in dieRede verflochten; sic ordnen und erörtern gleich-sam die Wahrnehmungen des Universum *).
*) So finds die Wörter vor, nach, zu, in, bei,über, unter, u. f., die mehr nur allein-H-rders Werke z.Phil.u.Gesch.XlV. D All-iaKr-t-L.