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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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I. Verstand

ein, d. i. ein Anderes kann in diesem Augenblicknicht seyn, w o wir sind.

2. Unser Seyn ist umgrenzt, und wo wirnicht sind, können andre seyn; dies verneinendeWo nennen wir Raum. Es ist Raum für andreda; sie können darin ihren Ort haben. Nehmensie diesen ein, so ist der Raum besetzt, erfüllt;einem andern Platz zu machen, muffen sic ihnraumen. Ein Umfang, wo viele Plätze, d. i.Orte des Daseyns oder zum Daseyn sind, heißtgeräumig.

3 . Sofern ist Raum bloß ein Erfahrungs-begriff, veranlaßt von der Empfindung, daß ichweder das All, noch allenthalben bin, daß ich imUniversum nur einen Ort einnehme. Das unge-bohrne Kind in seiner engen Wohnung ist, durchmanchen Druck und Stoß, dieser Empfindung schonin ne geworden.

4. Es kommt auf die Welt in einen Raum,

wo nicht nur außer und neben ihm viel andere dasind, sondern wo es auch Anlaß findet, mit feinenKräften Raum um sich zu machen: denn bald

lernt es die Grenze jcnfcit welcher es nicht ist, aberseyn kann, munter überschreiten. B ewegungüberschreitet sie; mittelst ihrer lernen wir also denRaum messen, verändern, überwinden, zuletzt unfernOrt finhcn *). Der Blindgebohrne, dem ein sicht-liches Bild des Raums fehlet, misset den Raum

mit

*) Orr heißt daher i» der Bergsprache Ende:Endeört der Bewegung.

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