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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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I. Verstand

gen," d. i. sinnlichen Gegenstände,die im Gcmüthbereit liegt, etwas?" bei einer Form zu Er-scheinungen , die,von aller Empfindung abgeson-dert, a xriori betrachtet werden können, und den-noch keine Erscheinungen sind?" sonst waren sienicht a xriori. Die Namen Materie und Formhaben in der Metaphysik so viel leere Begriffe, schnei-dende Behauptungen und aus ihnen entspringendeWortkriege verursacht,' daß wir uns, wenn von ir-gend einer Sache etwas Bestimmtes gesagt werdensoll, vor ihnen zu hüten haben. Materie heißtBauzeug *); Form ist die Construction des Baues.Die Baumeisterin Seele kann , wenn Sinne ihr denBauzcug liefern, diesem nicht jede Gestalt geben,die ihr gefallt, oder mit einem Material, was ihrgefallt, ihr aber nicht gegeben ist, bauen. Die in-nige Eoncurrenz, in der bei jeder sinnlichen Empfin-dung das Acußere und Innere zusammcntrifft, wirdauch durch die symbolische Unterscheidung der Ma-terie und Form nicht bezeichnet: denn nicht tobte

Materie ists, was die Sinne geben; und was derinnere Sinn sich zucignet, d. i. nach inneren Kräf-ten und Gesetzen in sich verwandelt, drückt das grobeTöpferwort Form nicht aus.

Behauptet man weiter:daß die reine Formsinnlicher Anschauungen überhaupt im Gemüth

*) Im Griechischen ÜLy, Vorrath, ein vielschicklicheres Wort. Luch hier wurde die Seeleals eine Bildnerin betrachtet, die sich Gestaltenaus der uXy schafft.