und Erfahrung.
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Schein, sondern auf Sepn führet. Dies sagt derName Gegenstand, Empfinden, empfind-bar; die Thätiqkeiten unsrer Seele, die sie dabeiausdrückt, sind Innewerden, sich vorstellen,begreifen, so wie fernerhin Kennen, Erken-nen; Worte, die ein Zueignen, Ergreifen,Erfassen mit sich führen. Bei dem Wort Er-scheinung dagegen denkt man an etwas, was nichtGegenstand, sondern Schein ist und macht, derNatur und Sprache zuwider, die ganze Erfah-rung (ein vielsagendes Wort!) zum Scheine. Wirbehalten also den Ausdruck sinnliche Gegen-stände bei, da er ohne Gefahr der Täuschung dasob - und subjective Verhaltniß des Empfindens zu-gleich bezeichnet.
Gleich verführend sind die Ausdrücke „Mate-rie und Form der Erscheinungen, dadas, was in der Erscheinung der Empfindung corrc-spondirt , Materie, dasjenige aber, welches macht,daß das Mannigfaltige der Erscheinung in gewissenVerhältnissen geordnet werden kann, Form derErscheinung heißen soll." Das Wort Materie,der Form cntgegcngcstellt, führt auf ein Träges,Todtcs, Formloses zurück; welche Nebenbegriffe demWort Materie leider anklcben. Und hier drängensich diese Nebenbegriffe um so mehr auf, da „dieForm aller Erscheinungen insgesammt im Gemüthk> priori bereit liegen soll, daher sie abgesondert vonaller Empfindung betrachtet werden können." *) Werdenkt sich hiebei, bei einer „Form aller Erschcinun-
) S. 3ß.