und Erfahrung.
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denkbarer, d. i. als ein innerer Erfahrungs-begriff gegeben seyn, oder ich habe nichts gedachtund qefaget. Soll nun das Unheil auslprccheud imPradicat ein Neues sagen; woher dieß Neue? Esmuß seinc'Wahrheir entweder in sich selbst, oderim Zusammenhänge des Subjekts mit ihm untereinem Mi tte l b e gc i ff haben, der beide bindet;außer welcher Bedingung das Unheil kein Unheilwäre. Lage Einer oder der Andre dieser Be-
griffe völlig außer den Grenzen unsrer Erkenntnis,d. i. unsrer innern oder äußern Erfahrung, so hattenwir von einem Nichts geredet, ein Nichts' behauptet;wohl verstanden nämlich, daß hier nicht bloß vonäußerer grober Erfahrung an Gegenständen im Raumund in der Zeit die Rede sey, sondern auch voninnerer Erfahrung, d. i. von einer Zusammensetzungder Begriffe nach der Natur unsers Verstandes, dieweder Raum noch Zeit zur Anschauung bedürfen.Eine Synthesis a priori also, d. i. die Hinzufü-gung eines Prädikats zu einem Subjekt vor undaußer aller Erfahrung ist ein cr -j- c>, ein Nichts.
.,Und doch strebet die Metaphysik über den Kreisaller Erfahrung hinaus." Es wird sich zeigen, oüund wiefern und woher sie dahin strebe. Ihr doppel-sinniger Name M et a p hy si k will, daß sie n a ch oderüber der Physik die ersten Gründe der Prin-cipicn der Dinge, d. i. unsres Erkenntnissesvon ihnen erforsche. Sonach mußte sie freilich vonder Physik, wie von der Moral und den Redekünstengetrennt werden, und es war ein verdienstliches Werkdes Aristoteles, daß cr sie trennte; sie lag bei seinenVorgängern unter physischen und andern Fragt»HerdersWerkez.Phil.u.Gesch.LIV. C As-laKr-t-L.