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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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I. Verstand

d, i. Ein »nd Dasselbe ^ L herbeten oder § in2 -j- 2 auflöscn wollen, Urtheile Vorkommen, dieunsre Kenntnisse erweitern, d. i. in denen dasPradicat etwas saget, das nicht sogleich im Subjecterscheinet. Will man diese Urtheile synthetischnennen, wohlan! nur wolle man damit nichts'Neuesgesagt, auch keine wesentliche Eintheilung der Urtheilegemacht haben, indem dem Einen neu seyu kann,was dem andern nicht neu ist, und Einer die Ver-knüpfung der Begriffe schneller als der andre wahr-nimmt. Daß z. B. Ersahrungssatze, sie mögen in-nere oder äußere, wahre Erfahrung enthalten, unsreKenntnisse erweitern, wußte man; man nanntedaher auch die Lehrart, die vom Gegebnen, d. i.von Erfahrun'gssatzcn ausgeht, die synthetische Me-thode, ohne dass man deshalb auch in ihrem Ge-brauch die Analysis auöschloß. Auch diese, wenn sie,nicht etwa aus dem Subject allein mittelst einerWorterklarung, sondern aus einem höhcreu Begriff,unter welchen Subject und Pradicat gehören, JenemDies zuführet, erweitert unsre Begriffe und istd.r Synthese eben so schätzbar als unentbehrlich, Ue-berhaupt gehört der Unterschied von Synthesis undAnalyse zur Form eines Unheils nicht, da derselbeSatz seiner Verbindung nach in jener und dieser Ge-stalt Vorkommen kann. Das Kind, das, indem csden Stein aufhcben wollte, aussagket Der Stein istschwer, sprach l nach dieser .Benennung) einsynthetisches, d. i. Ersahrungsurtheil aus,nicht anders, als wenn es den Berg ansah und sagte:der Berg ist groß, lang, weit, breit, hoch, (aus-gedehnt;) Ausdehnung und Schwere geben alsokeinen standhaften Unterschied eines synthetischen und