und Erfahrung'.
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fortschrcitet , nennet man synthetisch, den ge-genseitigen Gang vom zu erweisenden Satze zu Grund-sätzen der Vernunft oder zu Erfahrungen ana ly-tisch. Jeder Lebrart laßt man ihren Ort, ihrVerdienst, prüft Eine durch die andre, und setzt sie,weil im Grunde beide zu einander gehören, nachErforderniß der Sache zusammen. Keinen Synthe-tiker hat man den Analysten verachten gesehen, wenner wohl analysiere; auch hat sich die Mathematik indiese zwei Namen als besondere Schulen nie getheielct. In der Philosophie fängt die wahre synthetischeMethode von Erfahrungen, als dem Gegebnen anund steiget hinauf; die Analyse von. allgemeinen Be-griffen steiget hinunter; jede dieser Lehrarten ist anStelle und Ort gut, ja keine kann ohne die andrelange ihr Werk treiben.
Was soll nun aber die Eintheilung analytischerund snnthetischer Urtheile? An sich ist jedesUnheil (Thesis) eine Zusammensetzung (Syn-thesis) des Subjects und Pradicats, es möge bejahetoder verneint werden. Wird es bejahet , so muß sichimmer eine Verknüpfun g des Subjects und Prä-dicats denken lassen, sonst könnten sie zu einandernicht gehören. Die Bestimmung, daß das Pradicatim Begriff des Subjects enthalten und einTheil desselben sey, der a n a ly l i sch durch T h ei-lung herausgebracht werden müsse, ist viel zu engegedacht: denn da sich durch Nennung des Sub-jects nicht sogleich alles, was in ihm liegt oder zuihm gehöret, irgendein Merkmal, ein Verhält-nis;, eine Beschaffenheit desselben, offenbaret;so müssen uns, wenn wir nicht ewig Identitäten,