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26 I. Verstand
Natur nach allgemein und nokhwendig ist, Allge-meinheit und Nothweudigkeit geben. WaS er ausdem Begriffe selbst schließet, nennt der Mathemati-ker einen Schluß er xriori, ohne zu untersuchen,woher ihm der Begriff gekommen? noch weniger dieihm einwohncnde Beweiskraft aus einem verneinen-den Nebcnbegriff „vor aller und ohn' alle Erfah-rung" her zu leiten, womit er sich in unnützeFragen verwirrte.
2. Was heißt Synthesis? oder syn-thetisch?
Synthesis heißt Zusammensetzung; die Grie-chen brauchten das Wort von einer regelmäßigenWortfügung zumal der Dichter, wie sie in andermVerstände das Wort Sintaxis gebrauchten. Znder Mathematik bezeichnet? mau damit einen Gangder Meth o d e. Einen Beweiß nämlich, der vonden ersten Begriffen und Grundsätzen in zusammen-hängenden Schlüffen auf den zu erweisenden Satz
die unmittelbaren Erfahrungen, sondern auchalles, was wir daraus finden k ö li-ve n , a pooteriori seyn: so würde sich der Be-griff s priori bei wenige» von den Fällen ge-brauchen lassen, wo wir etwas durch Schlüssevoraus bestimmen können, weil wir in solchemFall keine von den Vordersätzen der Erfahrungmüßten zu danken haben. Und so wäre in uns-rer ganzen Erkenntniß so viel als gar nichts apriori." Lamberts Organon S. 666 .637.S. gu 3 . tz-rss.