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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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Erfahrung wiederhallt, kein Gehör finden? Eine Na-tion ist keine Schule; Kabalen und Zünfte können dieWahrheit aufhalten und beleidigen; nie aber unter-drücken und vernichten. Eine Zeithin darf man daSLied singen: Ikair is kuul und koul is kair, dieStunde aber geht vorüber.

NIis cchariri's rvounci Zwölf Jahre hatdie kritische Philosophie ihre Rolle gcspiclet, und wirsehen ihre Früchte. Welcher Vater (jeder frage sichselbst) wünscht, daß sein Sohn ein Autonom kritischerArt, ein Metaphysikus der Natur und Tugend, eindialektischer oder gar Revolutions-Rabulist nach kriti-schem Schlage werde? Nun sehet umher und leset.Welches jüngere Buch, welche Wissenschaft ist mehroder minder mit Flecken dieser Art nicht bedeckt, undwie manche edle Talente sind (wir hoffe», nur aufeine Zeit) zu Grunde gerichtet! Auswärtige Nationenhöhnen uns:seyd ihr da, ihr Deutsche, die ihr inManchem so weit wäret ? Ihr speculirt, wie cs irgendmöglich sey, daß euer Verstand cverde? und wie Ihretwa dazu gelangen möchtet ? Ungewordcne Nation, anwie andre Dinge solltest du denken?

Der Zauber ist vorüber. Daß man dieser Phi-losophie ein so zutraueudes günstiges Dhr lieh, geschahin großer und guter Erwartung. Sie versprach so^ viel; anmaßend drang sie sich auf; was hat sie geleistet'?Mit Protcstationen gegen allen Dogmatismus ist siedie absprcchendste Gebieterin in einer Sprache worden,die sich vorher keine Schule erlaubte. Außer ihr istkein Heil, kein ^Ins undminus menschlicher Bestre-bung. Siehat den Schatz gefunden, ihre gemeinsten Aus-wücse sind Goldstücke der Wahrheit. Was sic nichtgesagt hat, gilt nicht, bis sie es saget.