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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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das wahre Bild der Vernunft, ein mit sich selbstkämpfendes Nordlicht. Siehst du die Spcere,die Spieße, die gegen einander rennen, verschwinden,und sich neu verwandeln? Sie sind das Regulativder Vernunft, aus einem Brennpunkt der Imagina-tion entspringend, auf einen Brennpunkt der Ima-gination jenseit aller Grenzen des menschlichen Wissens,die absolute Vollständigkeit hinspielend. Erleuchte diesKästchen für die Geweihten ; ibr Grauen vor der Dun-kelheit wird sich zuletzt in ein angenehmes Staunenüber den Imaginations-Brennpunkt der absolutenAllheit jenseit aller Grenzen der menschlichen Ver-nunft sanft verlieren. So weit warf noch niemandGeschoß und Pfeile; seitdem aber der Weg offen ist,(cs ist jetzt der einzig - offne Weg) schwingt jederZaunkönig sich mit allgültiger Vollmacht der absolutenWelt - und Wortallheit entgegen, überfliegend bei wei-tem den Erfinder des Weges. Hier ein drittesschönes Geschenk, die vierfachgcflochlne Discipli-nargeißel für die reine Vernunft: denn diese istohne allen Kanon. Durch sic, (gegen andre, nichtgegen dich geschwungen; denn du magst allgülkigeDogmen und Hypothesen vortragcn , so viel du willst !)durch sie wirst du furchtbar. Und dann das präch-tigste von allen, den Plan und Riß zur Architek-tonik alles künftigen möglichen Er-ke n n e n s und Wissens aller menschli-chen S e clcn k raste. Umfang, Grund, Höhe,alles ist gezeichnet; keine Linse, keinen Zoll könnensie weiter. Schau auf." Und es erschien die glän-zendste si'ata MnrZuna. Zerbrochne Säulen, umge-kehrte Hauser, Pallastc und Schiffe, zerrissene, schwe-bende Brücken, Gestalten aus dem-Pallast Pala-