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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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338
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333 Zusätze zu der ältesten Urkunde

verfolgte den Götzendienst der Gestirne, der Sonneund des Mondes; unv er wird in dieser Urkundeihnen zu diesem Dienste mit jedem Worte der Be-schreibung „König des TngcS ! Königin der Nacht!u. s. w." Keim und Säumen geben? Er verbotso strenge, so scharf, die Zcichendeutcrei, das Fra-gen der Gestirne; und wird ein Lied verfertigen,wo die Sterne dazu geschaffen werden, „zu zeich-nen für Zeiten, Tage und Jahre." Welche Idee!welche Zumuthung! Ich wiederhole cs, daß Mo-ses, als Sammler, diese anstößigen Vorstellungs-arten , die zur Zeit der Verfassung noch unschuldigwaren, nicht ungern würde geändert haben, wenncrs hatte thun können! — — Und überhaupt derGeist dieses Stücks und der aegyptischarabische Geistin der Denkart, zu den Anordnungen und Arbei-ten Moses — welcher Unterschied! welche Entfer-nung ! Der Gott seiner Gesetzgebung selbst ist nichtmehr eigentlich der Gott dcS Himmels und derErde; sondern der Gott Israels, ihr Ausführeraus Aegypten- Der Geist seines Sabbaths selbstist eigentlich nicht mehr, wie aus der Wiederholungdes Gesetzes erhellet, Sabbakh der Wcltvrdnung,sondern Gedachtnißtag der Ausführung aus Aegyp-ten. So in allem — welcher Unterschied! welcheEntfernung!

Und denn endlich, hat Moses dieses Stück ge-macht, woher denn so lange vor ihm, unter sovielen Völkern und Rationen, die ganze Neli-gionslage dieses Gedichts? Hebräer kennen wir nurdurch ihn; und alle übrige Völker des Orients ausdiesen Zeiten sehr dunkel;" aber ist nicht die Rcli-