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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts. 33^

gion der alten Perser z. E., so fern sie sich nochvom Abraham herschreibt, bei aller Dämmerungviel zu klar, als daß wir ihr den Gebrauch diesesStücks ablaugnen könnten? Kann man nicht inder Abstammung und Entfernung der Völker sogarauf gewisse Weise de» Weg finden, wie sich dieIdeen dieser Urkunde verfinstert und verstümmelthaben? Haben nicht alle Begriffe und Bilder diesesGesanges so viel Unschuld und Einfalt, daß sie derDenkart Moses, die in Aegypten und Arabien ge-bildet war, so wrnig entspricht; aber alter ange-nommen, so vieles in der Denkart dieser Völkerlange von Moses aufklart? Und welcher Gesangkonnte sich wohl füglicher Ewigkeiten heruntererben,als dies Gedachtnißbild ? Und hat Moses die folgen-den gefunden, was konnte er unverfälschter finden,als dies ?

Für mich — verehre ich also, nach aller phi-lolopischen und historischen Wahrscheinlichkeit, diesPoem, als die heiligste Antike des Orients, alsdas uralteste Stück aus der Morgenröthe der Zei-ten. Da stelle ichs mir vor, wie seine Figur undBilder, als ehrwürdige Hieroglyphen auf Säuleund Altar cingegraben, wie seine Worte zuerstvielleicht noch in den alten Buchstaben der Mutter-sprache des Orients geschrieben, Tafeln der Tage,Symbole der Religion, der Weisheit und Politikwaren! Heilige Religion, die nur noch Gott denWeltschöpfer verehrte! Vortreflichc Weisheit, diesich noch im Adel der Menschheit und im wirksa«men Gebrauch des Lebens auf Erden erkannte l

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