des Menschengeschlechts. 337
lichcn Pflicht, wie die Stimme der Väter zumWort des Gesetzgebers und Richters.
Moses Gesetzgebung verfolgt nichts so sehr alsVielgötterei, bis auf Zeichen, Namen, und di«kleinsten Reste des Andenkens — wie? und hierlauft der Name Elohim (Götter!)-das ganze Scho-pfungswcrk, das ganze Stück durch — und dasStück ist von Moses? Ec wird mit der EinenHand die Vielgötterei mit Feuer und Gebotenausrotten und verfolgen, und sie mit der anderndurch Lieder und das wirksamste Herkommen em-pfehlen ? Er wird auf der Einen Seite dem Na-men Jehovah mit allen Kräften einen Thron inIsrael bauen, und auf der andern ihm den ThronHimmels und der Erde rauben, um solchen denElohim zu geben? Er wird ein Stück verfertigen,was dem Götzendienst dieser Elohim, als Weltschöp-fer und Sabbakhsstifter, im Auge des Aberglau-bens die ältesten, festesten Stützen geben mußte? —Welche Idee! welche Anbringung! Eher wollte ichglauben, daß Moses, auch nur als Sammler die-ser Stücke, lieber den Namen Jehovah würde ein-geschoben haben, um dem Mißbrauche zuvorzukom-men , wenn ers hätte thun können; als daß erdurch den andern Namen dem Mißbrauche Thür
und Thor eröffnet hätte.-Moses haßte nichts
so sehr als den Dienst der nächtlichen Götter, denDienst der Finsternis; und er wird die Nacht, de-ren Götzendienst in Aegypten schon als eine gräuli-che Mißfolge dieser Tradition galt, seinen Israeli-ten, als den ältesten Weltzustand empfehlen? EcHerders Werke z.Rel.n.Theol. VI. P